
Die Stadt Eltville am Rhein hat in einer offiziellen Veranstaltung eine neue Drehleiter, eine Atemschutzgerätewerkstatt und fünf Defibrillatoren an die Feuerwehr übergeben. Die Ausstattung wurde mit Fördermitteln des Landes Hessen und des Rheingau Taunus Kreises sowie durch Spenden beschafft. Vertreterinnen und Vertreter der Feuerwehren aus allen fünf Stadtteilen, Kommunalpolitiker und Landrat Sandro Zehner nahmen an der Übergabe teil.
Ausrüstung und Werkstatt
Das neue Drehleiterfahrzeug wurde im Rahmen einer Feierstunde an die Einsatzkräfte übergeben. Auf dem Gelände der Feuerwehr entstand daneben eine Atemschutzgerätewerkstatt, deren Bau die Stadt mit Fördermitteln von Land und Kreis unterstützt hat. Der Bürgermeister von Eltville, Patrick Kunkel, sagte, die Stadt stelle damit die modernste Atemschutzwerkstatt im ganzen Kreis zur Verfügung. Die Arbeitsbedingungen für die Gerätewarte hätten sich deutlich verbessert und erfüllten moderne Anforderungen. Nach der offiziellen Übergabe konnten Teilnehmende die neue Werkstatt besichtigen.
Defibrillatoren und Spendensammlung
Stadtbrandinspektor Tim Gabel hatte das Ziel ausgegeben, in jedem der fünf neuen Mannschaftstransportwagen einen Defibrillator mitzuführen, um die Sicherheit der Einsatzkräfte und Betroffener zu erhöhen. Dieses Ziel wurde erreicht. Die fünf Geräte wurden vollständig durch Spendengelder finanziert, worauf Gabel in der Veranstaltung ausdrücklich hinwies.
Finanzierung und politische Einordnung
Bürgermeister Kunkel dankte den Entscheidungsträgern in den städtischen Gremien für deren parteiübergreifende Zustimmung zu den Investitionen und bezeichnete deren Haltung als mutig. Landtagsabgeordneter Ingo Schon lobte die Leistung der Feuerwehren und wies darauf hin, dass es sich um hohe Investitionen in moderne Technik handele. Er betonte zugleich, dass der Hessische Landtag im Haushalt 2026 keine Kürzung der Brandschutzförderung vorsehe. Landrat Sandro Zehner forderte die Bevölkerung zur Eigenvorsorge auf, damit sich der Katastrophenschutz auf seine Aufgaben konzentrieren könne. Zugleich machte er deutlich, dass die freiwillig Engagierten erwarten dürften, optimal ausgestattet zu sein.
Segnung und Beteiligte
Zum Abschluss der Veranstaltung hielten Vertreterinnen und Vertreter der evangelischen und katholischen Gemeinden eine Segnungsfeier ab. Sie verglichen die Drehleiter mit dem biblischen Bild der Himmelsleiter und bezeichneten die Feuerwehrleute als Segen für Menschen in Not. An der Übergabe nahmen neben den Feuerwehrleuten aus allen Stadtteilen der Landtagsabgeordnete Ingo Schon, Landrat Sandro Zehner, der Kreisbrandinspektor sowie Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus Nachbarkommunen und weitere Mandatsträger teil. Die Übergabe fand am 3. Februar 2026 statt.
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