
In Eltville am Rhein melden Verantwortliche einen deutlichen Anstieg illegaler Müllablagerungen in Feld und Flur. Die Stadt benennt vor allem Abfälle aus Privathaushalten als Hauptquelle und bittet die Bürgerinnen und Bürger um verstärkte Nutzung der kommunalen Entsorgungsangebote.
Zunahme und typische Fundstücke
Der Bürgermeister Patrick Kunkel stellt fest, dass die Menge des in der Landschaft abgelegten Mülls erheblich zugenommen habe. Die Stadtwerke berichten, dass häufig Bauschutt, alte Autoreifen, Kühlschränke, Herde sowie Dusch- und Badewannen in Gräben oder frei in der Natur zurückgelassen werden. Kürzlich mussten mehrere Tonnen Abrissmaterial einer alten Mauer von einer städtischen Fläche entfernt werden.
Besonders betroffen sind Bereiche in unmittelbarer Nähe von Glascontainern und Altkleidersammelstellen. Während entsprechende Ablagerungen früher nur vereinzelt auftraten, sprechen die Stadtwerke inzwischen von einer verstärkten Häufung.
Folgen für Personal und kommunalen Haushalt
Die illegale Entsorgung hat laut Stadtverwaltung nicht nur ökologische Folgen, sondern bindet auch Personalressourcen. Beschäftigte der Stadtwerke müssen verstärkt Reinigungs- und Räumarbeiten übernehmen, die anderweitig nicht erledigt werden können. Dies verursache zusätzliche Kosten für den kommunalen Haushalt.
Die Stadt weist darauf hin, dass illegale Müllentsorgung ordnungsrechtlich relevant ist und mit Bußgeldern belegt werden kann. Fälle werden zur Anzeige gebracht.
Angebot der Stadt und Appell an die Bevölkerung
Als Alternative zur illegalen Ablagerung verweist die Stadt auf den lokalen Wertstoffhof. Dort können private Haushalte Restmüll und größere Gegenstände größtenteils kostenfrei entsorgen. Die Öffnungszeiten sind Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 15 Uhr bis 18 Uhr, Mittwoch von 10 Uhr bis 18 Uhr und Samstag von 9 Uhr bis 16 Uhr.
Bürgermeister Kunkel und der Leiter der Stadtwerke, Stefan Seyffardt, rufen dazu auf, die vorhandenen Entsorgungsmöglichkeiten zu nutzen, um die Stadt und die Umwelt sauber zu halten.
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